Geschichte

Sollten Sie auch Informationen über Sydower Fließ, Tempelfelde oder Grüntal haben, können Sie mir diese schicken, ich werde dann nach Wunsch die Informationen mit oder ohne Absender veröffentlichen. Helfen Sie mit die Geschichte von unserer Gemeinde zu vervollständigen.

 

Folgendes sagt die Schulchronik über den Ort Tempelfelde:

Schulchronik Seite 109

und

Schulchronik Seite 137

 

Ich danke hiermit Helmut Kessel für die nützlichen Informationen!!!

 

 

 

21. April 2011: Neue Erkenntnisse:

Diese habe ich aus dem Buch: 
"Nachrichten über deutsche Altertumsfunde 8-11"

Rudolf Ludwig, Karl Virchow, A. Voss, Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte.
Sollte ich eine Urheberrechtsverletzung begangen haben, bitte ich um Mitteilung.
Dieser Beitrag würde dann sofort entfernt werden
.

Der Text wurde Original übernommen!

 

Das Urnenfeld am Rothpfuhl -Berg bei Tempelfelde, 
Kreis Ober -Barnim. 

Von Bernau 8 km nordöstlich liegt das Dorf Tempelfelde. Dicht am west- 
lichen Ende des grossen Dorfes wird von der Chaussee der Rothpfuhl-Berg durch- 
schnitten. Bei Anlage dieser Chaussee vor 9 oder 10 Jahren wurden hier viele grössere 
und kleinere Urnen gefunden. Es war im Februar 1897, als ich an Ort und Stelle 
war; leider war die Erde noch fest gefroren und ich konnte deshalb eine genaue 
Untersuchung nicht vornehmen. Der Berg enthält jedoch noch viele Urnen-Gräber; 
ich sah am Abhänge, wo die Bauern Sand geholt hatten, noch viele grössere und 
kleinere Gefässtheile stecken und sammelte oberflächlich viele Scherben. Diese 
waren an Masse und Farbe gleich denen, die ich an dem 3 km westlich von Tempel- 
felde gelegenen heiligen Brunnen gefunden habe. Letztere stammten aus Kisten- 
Gräbern, die ich im März-Heft 1896 der Gesellschaft für Heimathskunde Branden- 
burgia beschrieben habe. 

Im Osten von Tempelfelde, am Seipfuhl, da wo die Ziegelei stand, sind vor 
7Jahren auch mehrere Urnen gefanden und einem Museum übergeben worden, welchem, 
konnte ich nicht erfahren. ” Eine Eigentümlichkeit von Tempel felde sind die an 
vielen älteren Häusern vorgebauten Lauben, ganz ebenso wie man solche im Teltow 
und in der Zauche findet. Auch ist die Sprache der Bewohner auffallend und eine 
andere als in den Orten der Umgegend. Im Kruge des Dorfes sassen mehrere 
ältere Leute und unterhielten sich, doch konnte ich beim besten Willen die Unter- 
haltung nicht verstehen, so platt und unverständlich war die Sprache, obgleich die 
Leute sämmtlich früher Soldaten waren, sogar in Berlin gedient hatten. Die 
Männer gaben es auch zu, dass sie in Nachbar-Dörfern schon schwer verstanden 
werden. 

Berlin. Hermann Busse. 

Quelle:http://www.archive.org

 

 

 

Tempelfelde ist ein Ortsteil im Landkreis Barnim und hat ca. 400 Einwohner.

Tempelfelde wurde 1375 im Carolinischen Landbuch erstmals urkundlich erwähnt, bestand aber sicher bereits vorher als Ortschaft im Zuge der deutschen Ostsiedlung. 1925 fand man Spuren von Urnenbestattungen. Dies lässt darauf schließen, dass hier früher ein heidnischer Tempel stand, woher wohl auch der Ortsname kommt.

Am 27. September 1998 wurde Tempelfelde mit der Gemeinde Grüntal zur Gemeinde Sydower Fliess vereinigt.

In Tempelfelde steht die größte Windenergieanlage (Windkraftpark) des Landes Brandenburg, die bis in den Nachbarort Willmersdorf hineinreicht.

Quelle: Wikipedia.de

 

Erstmals urkundlich erwähnt wird Tempelfelde
im Carolinischen Landbuch Karls IV. von 1375.
Die Herkunft des Ortsnamens ist nicht bekannt.
Die Ortsgründung wird mit der Gründung des
Templerordens in Verbindung gebracht, was
urkundlich jedoch nicht belegt werden kann.
Bemerkenswert ist ein 1925 entdecktes Urnenfeld
in Richtung Grüntal und Urnenscherbenfunde im
Bereich der Rotpfuhlberge, die auf das Vorhandensein
eines heidnischen Tempels hindeuten.
Der Ort entstand entlang einer Straße, die zur
Besiedlung des Raumes östlich der Oder genutzt
wurde (in der Form eines Straßenangerdorfes).
Zentrum des Ortes bildet der Bereich mit der
mittelalterlichen Kirche. Den Angerbereich zwischen
Grüntaler Straße und Lindenstraße prägen
noch heute große landwirtschaftliche Gehöfte.

In Grüntal befanden sich einst zwei Güter,
das Gut Sydow und das Gut Grüntal. Grenze
zwischen ihnen war das Sydowfließ. Die
urkundliche Ersterwähnung erfolgte 1375 im Landbuch
Karl IV. Im Jahre 1826 wurde durch den Justizrat
Schütz eine Brauerei nach bayerischer Art angelegt.
Hier wurde das damals sehr beliebte "Grüntal Unterhoeler"
hergestellt. Seit 1894 besaß
Bernhard Graf von der Schulenburg den Ort Grüntal.
Er war an der Entwicklung der Landwirtschaft sowie
des Brennereigewerbes maßgeblich beteiligt und erwarb
sich besondere Verdienste als Präsident der
Brandenburgischen Landwirtschaftskammer. Grüntal ist
seit der Gründung ein Kirchendorf. Die stark
verfallene Kirche im ehemaligen Sydow soll rekonstruiert werden.
Die Feldsteinkirche in Grüntal, die Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut
und während der Jahre teilweise baulich verändert wurde, ist
in gutem Zustand und wird für Gottesdienste genutzt.
Unmittelbar neben der Kirche ist eine
siebenhundertjährige Eiche zu bewundern.

 

Quelle: amt-biesenthal-barnim.de

 

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